10.01.2026 / Herren
Nervenkrimi in Rum: Wikings fixieren Playoff-Ticket mit Overtime-Sieg
Die TVZ Wikings Zell am See haben es geschafft: Mit einem dramatischen Auswärtssieg nach Overtime bei UHC Alligator Rum sichern sich die Herren endgültig das Ticket für das Final-4. In einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle entwickelte sich von der ersten Minute an ein hochklassiger Thriller, der an Spannung kaum zu überbieten war.
Der Auftakt verlief alles andere als nach Plan. Rum erwischte die Wikings eiskalt und stellte früh auf 2:0. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Daniel Wenghofer brachte die Wikings mit seinem Treffer nach Vorlage von Julian Berger zurück ins Spiel. Nach dem ersten Drittel stand es 2:1.
Offensiver Schlagabtausch im zweiten Drittel Auch im Mittelabschnitt legte Rum vor und erhöhte auf 3:1. Wieder war es Wenghofer, der mit seinem zweiten Treffer (Assist Bastian Konitz) den Anschluss herstellte. Kurz darauf dasselbe Bild: Rum traf – die Wikings antworteten. Dieses Mal spektakulär: Tomi Haikonen vollendete ein traumhaftes Michigan-Tor zum 4:3.Doch Rum schlug doppelt zurück und zog auf 6:3 davon. Wer dachte, das Drittel sei entschieden, irrte. 30 Sekunden vor der Sirene verkürzte Haikonen erneut (Assist Julian Berger), ehe Maxi Hörl eine (!) Sekunde vor Drittelende nach Zuspiel von Wenghofer auf 6:5 stellte.
Daniel Wenghofer krönte seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer des Abends (Assist Julian Berger) zum 6:6. Wenig später sorgte ausgerechnet Julian Berger gegen seinen Ex-Klub für die erstmalige Führung der Wikings – 7:6.Rum gab sich jedoch nicht geschlagen und erzielte rund eineinhalb Minuten vor dem Ende noch den Ausgleich zum 7:7. Es folgte die Overtime.
Die Verlängerung dauerte nur 28 Sekunden. Dann hatte Kapitän Alex Obernosterer genug vom Zittern und versenkte den Ball eiskalt im kurzen Eck, vorbereitet von Maxi Hörl. Der umjubelte Siegtreffer zum 8:7 und die endgültige Playoff-Qualifikation. Zum MVP wurde völlig verdient Tomi Haikonen gewählt (2 Tore, 1 Assist). Ebenfalls herausragend: Julian Berger mit vier Scorerpunkten sowie Daniel Wenghofer, der mit einem Hattrick und zwei Assists der offensive Fixpunkt der Wikings war.
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26.09.2026 / Damen
Saisonstart: Knappe Niederlage gegen München
Beim ersten Spiel dieser Saison traf unsere Spielgemeinschaft beim Heimspiel in Innsbruck auf den FBC München, einen starken Gegner und den letztjährigen Gewinner des IFL-Finals.
Bereits zum Anpfiff um 11:15 war klar, dass die Partie gegen München wie immer alles andere alseine ausgemachte Sache sein würde. Mit höchster Motivation und voller Energie nach der Sommerpause starteten unsere Damen in das erste Spiel der neuen Saison. Beide Mannschaften lieferten sich bereits im ersten Drittel einen Schlagabtausch, jedoch gelang auf keiner Seite ein Tor.
In der 5. Minute des 2. Drittels kam dann der erste Ball ins Tor, leider jedoch nicht in das des Gegners, sondern in das unserer SPG. Mit dem Spielstand von 0:1 wollte man sich aber nicht lange zufrieden geben, so erzielte Pamela Schroll nicht einmal eine Minute später den Ausgleich zum 1:1. Nach weiteren Chancen und Kontern auf beiden Seiten schoss schließlich Isabell Neumayr ihr erstes Tor und erhöhte damit auf 2:1.
Der erarbeitete Vorsprung hielt leider nicht lange, denn bereits in der 9. Minute des letzten Drittels gelang München der Ausgleichstreffer zum 2:2. Gerade einmal eine Minute später legte München noch einen Treffer drauf und es stand 2:3. Trotz intensivem Pressing und vielen Chancen gelang es unserer SPG in den darauffolgenden Minuten nicht, einen Ausgleichstreffer zu erzielen.
So mussten sich unsere Damen nach einem intensiven und spannenden Spiel mit dem Endstand von 3:2 geschlagen geben. MVP wurde Schützin des ersten Tors und Kapitänin Pamela Schroll, gratuliere! Im nächsten Spiel treffen unsere Damen am 10. Oktober auf den VSV Unihockey in Villach.
05.06.2026 / Herren
Unbesiegt zum Titel – TVZ Wikings sind Kleinfeld-Staatsmeister
Nach dem souveränen Gewinn der Gruppenphase in der Westgruppe reisten die TVZ Wikings an Fronleichnam als Favoriten zum Finalturnier nach Wien und lieferten ab.
Gruppenphase: Vier Spiele, vier Siege
Gegen die Star Bulls Salzburg starteten die Wikings dominant und ließen sich auch von zwei späten Gegentreffern nicht beirren. Endstand: Zell am See 8:3 Star Bulls Salzburg.
Im zweiten Spiel gegen den FBV Haag lag man kurz 0:1 zurück, fand aber schnell die Antwort. Kapitän Alex Obernosterer, der treffsichere Elias Meusburger und ein starker Maxi Hörl sorgten offensiv für klare Verhältnisse, während Goalie Maxi Thauerer hinten Sicherheit ausstrahlte. Endstand: Zell am See 8:4 FBV Haag.
Gegen den UHC Götzis aus Vorarlberg zogen die Wikings früh davon und brachten den Sieg souverän ins Ziel. Endstand: Zell am See 6:3 UHC Götzis.
Das letzte Gruppenspiel gegen FBV Klagenfurt war das dramatischste des Tages. Zweimal ausgeglichen, ging es ins Penaltyschießen, wo Maxi Thauerer mit starken Paraden die Grundlage legte und Elias Meusburger den entscheidenden Schuss verwandelte. Endstand: Zell am See 4:3 n.P. FBV Klagenfurt.
Halbfinale und Finale
Am zweiten Tag war von Beginn an klar, dass es um alles ging.
Gegen den UHC Linz legten die Wikings einen Blitzstart hin, 4:0 nach fünf Minuten. Linz kämpfte sich zwischenzeitlich auf 6:5 heran, doch Elias Meusburger nutzte eine Überzahl zum Sieg und sicherte den Finaleinzug. Endstand: Zell am See 7:5 UHC Linz.
Nach der Bundeshymne und einer Halle voller Spannung begann das Finale gegen FBV Klagenfurt. Bereits in der 5. Minute geriet Zell am See mit 0:1 in Rückstand, ehe Alex Obernosterer in der 6. Minute mit dem Ausgleich antwortete. Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Klagenfurt erneut die Führung zum 1:2, doch Obernosterer schlug abermals zurück. Elias Meusburger legte in der 13. Minute mit dem 3:2 nach, ehe Klagenfurt in der 14. Minute auf 3:3 stellte. 30 Sekunden vor Schluss war es Elias Meusburger, der mit dem GWG (Game Winning Goal) für die Entscheidung sorgte. Die Defensive hielt stand und Klagenfurt kam nicht mehr durch. Endstand: Zell am See 4:3 FBV Klagenfurt.
Staatsmeister. Unbesiegt, mit Goldmedaille und Pokal im Gepäck, traten die TVZ Wikings die Heimreise an. Über das gesamte Turnier überzeugten Kapitän Alex Obernosterer, Elias Meusburger und Maxi Hörl mit zahlreichen Treffern. In sechs Spielen erzielte Elias Meusburger starke 18 Punkte, Alex Obernosterer 17 Punkte und Maxi Hörl 12 Punkte. Die Linie rund um die Brüder Alexander und Philipp Mayr sowie Lucas Hausegger hielt defensiv stabil, während Moritz Schlosser, Ulrich Ebner und Arthur Fiereder sowohl offensiv als auch defensiv stark performten. Maxi Thauerer war im Tor über das gesamte Turnier ein sicherer Rückhalt. Ein Titel, der sich für das gesamte Team aus Zell am See absolut verdient anfühlte.
Kader
- Alex Obernosterer (C)
- Elias Meusburger
- Maxi Hörl
- Moritz Schlosser
- Ulrich Ebner
- Arthur Fiereder
- Alexander Mayr
- Philipp Mayr
- Lucas Hausegger,
- Maxi Thauerer (G)
Ergebnisse
- Zell am See 8:3 Star Bulls Salzburg
- Zell am See 8:4 FBV Haag
- Zell am See 6:3 UHC Götzis
- Zell am See 4:3 n.P. FBV Klagenfurt
- Halbfinale: Zell am See 7:5 UHC Linz
- Finale: Zell am See 4:3 FBV Klagenfurt
24.05.2026 / Herren
Daniel Wenghofer beendet seine Karriere
Nach einer starken Zeit bei den Wikings verabschiedet sich Wenge am Ende dieser Saison vom aktiven Unihockey.
Leider wird auch Daniel Wenghofer nicht mehr zur Verfügung stehen. Wenge beendet mit Ende der Saison aufgrund von Beruf und Lebenssituation seine Karriere bei den Wikings.
44 SPIELE
49 TORE
26 VORLAGEN
Von den Junioren bis ins Herrenteam
Angefangen in der Saison 2012/2013 spielte Wenge sich damals noch parallel zum Eishockey durch alle Altersklassen der Wikings. Das Herrendebüt erfolgte nach zweijähriger Pause in der Saison 2019/2020. Von dort an war Wenge immer gesetzt, spielte beinahe jedes Spiel und konnte immer überzeugen.
75 Scorerpunkte in 44 Spielen
Die Statistiken sprechen für sich. In 44 Bundesligaspielen für den Verein konnte Wenge ganze 49 mal treffen und 26 Vorlagen verbuchen. Das entspricht beinahe einen 2 Punkteschnitt pro Spiel.
Mehr als nur Punkte
Auf dem Feld müssen die Wikings künftig neben den Punkten auch auf den besten Trashtalker verzichten. Der Humor kam jedoch auch abseits des Feldes nicht zu kurz. Wenge konnte die Kabine immer wieder mit seinen trockenen Sprüchen zum Lachen bringen.
Wenge hinterlässt ein großes Loch in der Kabine. Du wirst uns fehlen. Wir wünschen alles Gute und bis bald!