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21.12.2024 / Herren

TVZ Wikings feiern souveränen Heimsieg gegen Hotshots Innsbruck

Am Samstag standen die TVZ Wikings im letzten Heimspiel des Jahres den Hotshots Innsbruck gegenüber. Mit großer Erwartung starteten die Wikings in die Partie, entschlossen, ihre starke Form zu bestätigen und die drei Punkte in Mittersill zu behalten.

 Die Wikings zeigten von Beginn an eine beeindruckende Offensivleistung. Nach einem frühen Rückstand in der 6. Minute, als Daniel Oberhammer im Powerplay die Gäste in Führung brachte, konterten die Zeller umgehend. Nur zwei Minuten später war es Bastian Konitz, der die Gastgeber nach einer Vorlage von Luca Leitner zum Ausgleich brachte.  Nur ganze 53 Sekunden nach dem Treffer zum 1:1 konnte Daniel Wenghofer  die Vorlage von Philipp Aigner zur 2:1-Führung nutzen. Die Hotshots bewiesen jedoch Kampfgeist und konnten in der 10. Minute durch erneut ausgleichen. Doch die Wikings ließen sich davon nicht beirren: Noch vor Drittelende stellten Daniel Tonegatti und ein  Eigentor der Innsbrucker auf 4:2 zugunsten der Gastgeber. Das Eigentor entstand nach einer so starken Vorarbeit von Bastian Konitz, dass der gegnerische Verteidiger den Ball beim Rettungsversuch unglücklich ins eigene Netz lenkte – ein Tor, das ohnehin Bastian Konitz gutgeschrieben werden könnte.

 Im zweiten Drittel dominierten die Wikings die Partie. Besonders in Überzahlsituationen waren sie brandgefährlich. Daniel Wenghofer traf erneut im Powerplay, gefolgt von Toren von Alexander Obernosterer und abermals Tonegatti. Mit einem deutlichen 7:2 ging es in die zweite Pause.

 Das Schlussdrittel verlief aus Sicht der Wikings weniger spektakulär. Sie konzentrierten sich darauf, die Führung souverän zu verwalten. Den Hotshots gelang es zwar, noch einmal zu verkürzen, doch die starke Defensivleistung der Wikings und Torhüter Jonas Eder verhinderten weitere Treffer. Eder glänzte mit einer Fangquote von 92 % und zeigte einmal mehr seine Klasse zwischen den Pfosten.

 MVP: Bastian Konitz
Ein entscheidender Akteur in diesem Spiel war zweifelsohne Bastian Konitz. Mit einem Tor und der Vorbereitung des Eigentores war er der Dreh- und Angelpunkt des Zeller Angriffs. Seine unermüdliche Präsenz auf dem Spielfeld und seine Fähigkeit, gefährliche Situationen zu kreieren, trugen maßgeblich zum Erfolg der Wikings bei. 
 Fazit:
Ein überzeugender Heimsieg der TVZ Wikings, die besonders durch ihre Effektivität in Überzahlsituationen und eine geschlossene Mannschaftsleistung glänzten. Mit Bastian Konitz als MVP und starker Unterstützung von Spielern wie Daniel Wenghofer und Daniel Tonegatti setzten die Wikings ein klares Ausrufezeichen und gehen mit Rückenwind in die nächsten Begegnungen.
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Weitere Beiträge

22.02.2026 / Herren

TVZ Wikings verteidigen den Titel der Gruppe Ost & West

Man hat es wieder geschafft: Die Wikings Zell am See krönen ein intensives Final-4-Wochenende in Villach mit der erfolgreichen Titelverteidigung in der Gruppe Ost & West. Zwei kämpferische, hochklassige Spiele und eine geschlossene Mannschaftsleistung machten den erneuten Meistertitel perfekt.

 Halbfinale: Zell am See setzt sich mit schwacher Leistung im Krimi durch

 Bereits im Halbfinale am Samstag wartete mit dem Wiener FV ein echter Brocken auf die Wikinger.

 Nach nur drei Minuten brachte Daniel Wenghofer die Wikings Zell am See nach Vorlage von Philipp Aigner mit 1:0 in Führung. Die Wiener fanden zwar rasch eine Antwort, doch Zell am See blieb spielbestimmend. Tomi Haikonen stellte die Führung für die Bergstädter wieder her und setzte damit ein klares Zeichen.

 In weiterer Folge übernahmen die Wikings zunehmend die Kontrolle. Nach langer Verletzungspause konnte Luca Leitner für Zell am See erhöhen, ehe Roberts Karklinš mit einem weiteren Treffer auf 4:2 stellte. Mit dieser verdienten Führung ging es in die erste Drittelpause.

 Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Die Wiener nutzten ihre Chancen konsequent, doch die Wikinger hatten stets die passende Antwort parat. Zweimal traf Zell am See erneut und verteidigte den Vorsprung, sodass die Bergstädter mit einer 6:4-Führung in das Schlussdrittel starteten.

 Dort wurde es noch einmal dramatisch. Der Wiener FV warf alles nach vorne und verkürzte auf 6:5. In einer intensiven Schlussphase verteidigten die Wikings Zell am See mit großem Einsatz, blockten zahlreiche Abschlüsse und bewiesen Nervenstärke. Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter 6:5-Erfolg – der Finaleinzug war fixiert.

 Das Ergebnis jedoch viel zu knapp, denn die Wikings ließen über das ganze Spiel hinweg unzähliche Großchancen liegen, wodurch der WFV immer wieder den Anschluss finden konnte. 

 Finale gegen den VSV

 Am Sonntag wartete im Finale mit dem VSV Unihockey der Gastgeber. Vor stimmungsvoller Kulisse erwischten die Villacher den besseren Start und gingen früh in Führung. Doch die Wikings Zell am See ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen.

 Im Powerplay gelang Daniel Oberhammer nach Zuspiel von Elias Meusburger der verdiente Ausgleich für Zell am See. Kurz darauf brachte Youngster Felix Guggenberger die Bergstädter mit einem sehenswerten Treffer mit 2:1 in Führung. Mit zunehmender Spieldauer kontrollierten die Wikinger Rhythmus und Tempo und gingen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die erste Pause.

 Im zweiten Drittel unterstrichen die Wikings ihre Klasse. Elias Meusburger traf nach Assist von Oberhammer zum 3:1. Wenig später erhöhte Alex Obernosterer – erneut im Powerplay und wieder nach Vorlage von Oberhammer – auf 4:1. Die Bergstädter agierten effizient im Abschluss und kompromisslos in der Defensive. Villach verkürzte zwar auf 4:2, doch Zell am See behielt die Spielkontrolle.

 Im Schlussabschnitt erhöhte der VSV nochmals den Druck und kam auf 4:3 heran. Die Partie war wieder völlig offen. Doch die Wikinger reagierten abgeklärt: Roberts Karklinš leitete einen entscheidenden Angriff ein, Luca Leitner verwertete die präzise Vorlage zum 5:3 für Zell am See.Villach verkürzte nochmals auf 5:4 und setzte alles auf eine Karte. In einer schnellen Umschaltaktion schlugen die Wikings endgültig zu: Erneut bediente Karklinš seinen Mitspieler Leitner, der souverän zum 6:4-Endstand für die Wikings Zell am See einschob. Dieser Treffer entschied das Finale und besiegelte die Titelverteidigung der Gruppe Ost & West.

 Starker Rückhalt und geschlossene Mannschaftsleistung

 Jonas Eder glänzte mit zahlreichen starken Paraden hielt die Wikings in den entscheidenden Momenten im Spiel und gab der Mannschaft die nötige Sicherheit. Gleichzeitig war es eine geschlossene Top-Leistung der gesamten Mannschaft – von der Defensive über das Umschaltspiel bis zur Effizienz im Powerplay.

 Die Bergstädter dürfen sich damit erneut Bundesliga-Meister der Gruppe Ost & West nennen und bestätigen ihre Stellung an der Spitze.

 Nächste Herausforderung wartet bereits

 Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht. Bereits am Sonntag, 01.03., geht es in Mittersill im Playoff um den Halbfinaleinzug der Staatsmeisterschaft gegen die FBC Dragons weiter.

 Die Wikings Zell am See haben am Final-4-Wochenende Charakter, Qualität und Siegermentalität bewiesen – und ganz Zell am See darf sich über eine weitere Meisterleistung seiner Wikinger freuen.
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31.01.2026 / Verein

RTS Beitrag - Top-Spiele Floorball-Bundesliga in Mittersill

RTS hat die Flooball-Bundesliga in der BORG Halle in Mittersill begleitet und in einem spannenden Beitrag zusammengefasst. Hier ein Rückblick: 
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24.01.2026 / Herren

TVZ Wikings feiern Heimsieg gegen VSV Unihockey und sichern sich Platz 1 im Grunddurchgang

Am Samstag, den 24. Jänner 2026, empfingen die TVZ Wikings im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs den VSV Unihockey. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel in Villach war die Zielsetzung klar: Wiedergutmachung und der mögliche Abschluss des Grunddurchgangs auf Tabellenplatz eins. Für die Wikings ging es lediglich um den ersten Platz, Villach könnte bei einer Niederlage den Playoff-Platz verlieren.

1. Drittel

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und temporeiche Partie. Die Wikings übernahmen früh die Kontrolle und dominierten die Anfangsphase bis zur zehnten Minute. Dennoch waren es die Gäste aus Villach, die in der 10. Minute (09:51) mit 0:1 in Führung gingen. Die Antwort der Hausherren folgte prompt: Nach einer Balleroberung von Tomi Haikonen traf Moritz Schlosser nur 16 Sekunden später zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

2. Drittel

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Wikings das Spielgeschehen. Mit schnellen Kombinationen und sauber ausgespielten Angriffen setzte man den VSV zunehmend unter Druck und kam zu mehreren guten Abschlüssen. Effizienter zeigten sich jedoch erneut die Gäste: Kurz vor Ende des Drittels erzielte Villach den Treffer zum 1:2.

3. Drittel

Nach einer klaren Ansprache von Coach Thomas Guggenberger und einer taktischen Anpassung präsentierten sich die Wikings im Schlussdrittel deutlich aggressiver. Der Druck zeigte Wirkung: Nach Zuspiel von Daniel Oberhammer erzielte Kapitän Alexander Obernosterer in der 51. Minute den hochverdienten Ausgleich zum 2:2.Die Wikings blieben am Drücker und erspielten sich weitere Chancen. In derselben Spielminute war es schließlich Elias Meusburger, der die Hausherren mit dem Treffer zum 3:2 erstmals in Führung brachte. Trotz klarer Feldüberlegenheit musste man in der 54. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Defensive den erneuten Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Die Entscheidung fiel kurz vor Spielende: Eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene erzielte Phil Aigner mit einem präzisen Schuss von der Mittellinie den viel umjubelten Treffer zum 4:3-Endstand.

Fazit

Über die gesamte Spielzeit setzten die TVZ Wikings die taktischen Vorgaben von Coach Guggenberger konsequent um und bewiesen erneut ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Mit diesem Sieg sichern sich die Bergstädter Platz eins nach dem Grunddurchgang und damit eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Weiter geht es am 21. Februar im Final-4 Halbfinale gegen den zweiten der Ost-Gruppe (Graz, WFV oder Sokol Wien)

Torflash:
1:1 Schlosser (Haikonen)
2:2 Obernosterer (Oberhammer)
3:2 Meusburger
4:3 Aigner (Thurner)

MVP: Tomi Haikonen 
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